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Marktgemeinde Pfarre Münchreith Die Pfarre Münchreith gehört zum Dekanat Waidhofen an der Thaya, das insgesamt 26 Pfarren umfaßt. Nachbarpfarren sind Waldkirchen, Obergrünbach, Speisendorf, Puch, Thaya und Dobersberg. Der Kirchenpatron der Pfarrkirche Münchreith ist der Hl. Bartholomäus (24. August). KONTAKT & INFOS Pfarrhof MünchreithMünchreith 29 3822 Karlstein/Thaya Telefon & Fax: Handy: pfarramt.muenchreith@wavenet.at Kanzleistunden: - Dienstag 18:00 bis 19:30 Uhr - nach den Gottesdiensten Gottesdienste an Sonntagen: Münchreith: 8 Uhr - Karlstein: 10 Uhr Pfarrbereich: Münchreith mit Pfarrkirche und kirchlichem Friedhof, Markt Karlstein mit Filialkirche zu Allerheiligen Dreifaltigkeit, Göpfritzschlag mit Kapelle, Griesbach mit Kapelle, Thures mit gemauertem Glockenturm, Hohenwarth mit gemauertem Glockenturm. Die Schlosskapelle in Karlstein ist in Privatbesitz. GESCHICHTE Ursprünglich gehörte das gesamte, damalig neu besiedelte, Gebiet zur Pfarre Raabs, die zu den großen Mutterpfarren des Waldviertels zählt. Aus ihr sind nicht weniger als 14 spätere Pfarren hervorgegangen: u.a. Obergrünbach, Münchreith, Speisendorf und Puch. Da das Dorf Münchreith zum Kloster Garsten gehörte ist anzunehmen, dass die Mönche hier schon bald eine kleine (hölzerne) Kirche errichten ließen.1335 werden Obergrünbach und Münchreith als Vikariate (Filialen mit eigenem Priester) von der Pfarre Raabs abgetrennt. Von den damaligen einfachen, kleinen Kirchen im romanischen Stil ist heute fast nichts mehr erhalten. Die gotische Bautätigkeit setzte erst um 1400 ein. Nach und nach wurden nun die schönen gotischen Chorräume im Fünf-Achtel-Abschluß mit Kreuzrippen-gewölbe und Maßwerkfenstern errichtet, so wie sie heute noch erhalten sind. Von 1621 bis 1810 war Münchreith eine Filiale von Obergrünbach. 1673 wurde die Anstellung eines Kaplanes in Münchreith durch den Pfarrer von Grünbach angeordnet. Die Kirche in Münchreith bekam 1689 vom Herrn von Heissenstein (oder dessen Frau Gräfin Helena Isabella) eine neue Monstranz, nachdem die alte zwei Jahre vorher geraubt worden war, weiters eine neue Orgel. Zwischen 1764 und 1767 wurde unter der Leitung des Vikars Andreas Jauckhenberger die Kirche restauriert und der Turm neu gebaut (1701). Erst 1810 wurde "Münichreuth" eine selbständige Lokalie (Pfarre) und von Obergrünbach getrennt.Die Annakapelle auf dem Friedhof, in welcher während der Reformation die Katholiken ihre Gottesdienste abgehalten hatten, wurde nun aufgrund der josefinischen Verordnungen 1786 geschlossen. Am 18. Mai 1841 richteten Kirchenräuber in Münchreith einen gewaltigen Schaden an. Sie entwendeten einen neuen Kelch, Meßgewänder und Geld. 1860 bekam die Pfarrkirche einen neuen Tabernakel und ein Altarbild, 1864 wurde sie vergrößert. 1875 wird von Franz Jüstel aus Böhmisch-Krumau die Orgel fertiggestellt. Am 28. Jänner 1895 richtete ein Erdbeben erheblichen Schaden am Pfarrhof an, sodaß ein Neubau notwendig wurde. Der Pfarrhof wurde in seiner heutigen Form 1898 aus Mitteln des oberösterreichischen Religionsfonds erbaut. Am 27. Jänner 1899 beschloß der Gemeinderat auf Antrag des Abgeordneten Kittinger, die damalige Karlsteiner Kapelle in "Kaiser Franz Josefs Jubiläumskirche" umzubenennen. Am 11. Juni 1899 fand die feierliche Weihe der Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit durch den Hochw. Propst und infulierten Prälaten Dechant Msgr. Dr. Anton Pilz aus Raabs statt. Gleichzeitig wurden 3 Glocken geweiht.Seither führt der Markt Karlstein innerhalb der Pfarre Münchreith zum Teil ein kirchliches Eigenleben. PFARRKIRCHENRAT-MITGLIEDER (10)
PFARRGEMEINDERAT-MITGLIEDER (25)
Veranstaltungskalender Ortschaften der Marktgemeinde Karlstein Karlstein - ein Ort mit Geschichte und Tradition Links: Pfarre Münchreith (kirche.at) Kirche in Österreich Katholische Kirche in Österreich Evangelische Kirche in Österreich |
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Pfarrhof Münchreith
Da das Dorf Münchreith zum Kloster Garsten gehörte ist anzunehmen, dass die Mönche hier schon bald eine kleine (hölzerne) Kirche errichten ließen.
Zwischen 1764 und 1767 wurde unter der Leitung des Vikars Andreas Jauckhenberger die Kirche restauriert und der Turm neu gebaut (1701). Erst 1810 wurde "Münichreuth" eine selbständige Lokalie (Pfarre) und von Obergrünbach getrennt.
Am 27. Jänner 1899 beschloß der Gemeinderat auf Antrag des Abgeordneten Kittinger, die damalige Karlsteiner Kapelle in "Kaiser Franz Josefs Jubiläumskirche" umzubenennen. Am 11. Juni 1899 fand die feierliche Weihe der Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit durch den Hochw. Propst und infulierten Prälaten Dechant Msgr. Dr. Anton Pilz aus Raabs statt. Gleichzeitig wurden 3 Glocken geweiht.